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Erfahrungsheilkunde
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Praxis- und Lebenserfahrungen
Immer wieder beobachten wir auf Beerdigungen oder aus den Berichten über einer Beerdigung, daß diejenigen an den Gräbern stehen, die den Verstorbenen ins Grab gebracht haben. Wie oft vernahmen wir die Sätze: "ich habe es ihm oder ihr schon immer gesagt, daß er oder sie sich nicht so übernehmen sollte, daß er sich zurücknehmen sollte, dieses und jenes nicht machen sollte...". Wir können uns sehr gut vorstellen, daß diese Menschen an dem Druck ihres soziogenem Umfeldes gestorben sind, denn das Umfeld sagt ja: ...muß, mach und solltest.
Die wenigsten von ihnen haben je gefragt oder es nachvollzogen, was die dort nun hingeschiedene Person brauchte oder wollte.
Wenn Sie es möchten, dann lehnen Sie sich kurz zurück und denken einmal über die Menschen nach, die aus dem engeren Umfeld gestorben sind. Welchen Zwängen und Druckformen waren sie unterlegen. Welche Freiheiten wünschten sie sich? Welche Wünsche und Hoffnungen hatten sie und konnten es nicht leben? Wem konnten sie wirklich sich öffnen und ihre tiefsten Gefühle mitteilen? Was können Sie jetzt zu Lebzeiten nicht davon leben? Welche Kompromisse gehen Sie ein? Wo nehmen Sie sich zurück? Wo haben Sie das Gefühl oder das Gefühl gehabt, versagt zu haben? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben Sie?
Haben Sie das tiefe Gefühl schon einmal gespürt zu leben, sein zu dürfen? Warum haben oder hatten Sie es dann nicht immer? Was oder wer hindert(e) Sie daran? Können Sie ehrlich und offen diese oder ähnliche Fragen beantworten, ohne etwas zu verdrängen?
Ihre Meinung und Fragen sind uns sehr wichtig! Info für den elektronischen Briefkasten: Meine@Meinung.de
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