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Erfahrungsheilkunde
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Die meisten Menschen leiden an gestörter Symbiose, die sogenannten Dysbiose-Störung
der natürlichen Lebensgemeinschaft von Bakterien und Mensch.
Vitatilätsverlust, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsmangel, Aggressivität
und Angstzustände können die Folge sein. Krankheiten, wie Infektionen, Entzündungen,
Rheuma, Polyarthritis, Akne, Psoriasis, andere Hauterkrankungen sowie hoher
Blutdruck, Migräne, Allergien und viele andere Beschwerden werden heute
einem nicht funktionierenden Darm zugeordnet.
Immunvorgänge im menschlichen Körper wurden lange Zeit vom Standpunkt der
Infektion gesehen, inzwischen ist jedoch hinreichend bekannt, daß eine enge
Verbindung zwischen Stoffwechselvorgängen und Immunsystem besteht. Das Immunsystem
befindet sich zu 80% in der Wand des Dünn- und Dickdarmes. Immunglobuline
(Eiweißkörper mit Abwehreigenschaften) werden zum großen Teil im Darm gebildet.
Die Schleimhaut des Dickdarmes ist das erste und wichtigste Verteidigungssystem
gegen Giftstoffe. An zweiter Stelle erst folgen Leber, Nieren, Lymphe ,
Lunge und die Hautoberfläche.
Prof. Otto Warburg (Nobelpreisträter 1931) hat bereits damals erkannt, daß
ein geschwächtes Immunsystem durch einen gestörten Stoffwechsel im Darm
die Entstehung und Ausbreitung von Krebszellen wesentlich begünstigt. Weite
Teile der Bevölkerung unserer zivilisierten Welt leiden an Obstipation (Verstopfung).
Der Darm hat seine normale Bewegungstätigkeit, infolge jahrelanger Fehlernährung,
eingestellt. Schlacken, Inkrustierungen und verhärtete Substanzen in den
Haustrien (Darmtaschen) verhindern eine normale Peristaltik (rhythmische,
wurmähnliche Bewegung des Darmes) und damit den Weitertransport des Darminhalts.
Nur immer stärkere Abführmittel mit ihrer zerstörenden Wirkung auf die Darmschleimhaut
verschaffen noch einigermaßen Abhilfe. Ein gesunder Darm bildet die Grundlage
für einen gesunden Körper.
Sie entfernt auf wirksame Weise angesammelten, stagnierten Stuhl und Fäulnisstoffe
von den Wänden des Darmes. Dieser natürliche Säuberungsprozeß bewirkt, dass
die Symptome, die entweder direkt oder indirekt mit dem Nichtfunktionieren
des Darmes zusammenhängen, beseitigt werden.
Der Patient liegt bequem in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. Durch
ein Kunststoffröhrchen fließt Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen
in den Darm ein. Über ein geschlossenes System wird das Wasser und der gelöste
Darminhalt durch einen Abflußschlauch geleitet. Das geschlossene System
verhindert, daß sowohl für den Patienten als auch für den Therapeuten unangenehme
Erscheinungen, in Form von Gerüchen, etc., entstehen. Mit einer sanften
Bauchdeckenmassage kann der Therapeut vorhandene Problemzonen ertasten und
das einfließende Wasser genau in diesen Bereich lenken. Die Colon-Hydro-Therapie
ermöglicht dadurch eine so intensive und gründliche Reinigung und Sanierung
des Dickdarmes, wie dies bisher nicht möglich war.
| Naturheilpraxis Münsterstraße 9 Tel.: 02597-98 80 8 |
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