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Erfahrungsheilkunde
der
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Es
ist eine alte Behandlungsmethode, wird aber auch noch heute mit Vorliebe angewendet.
Das Behandlungsinstrument ist das sogenannte Schröpfglas, das aus Glas, Porzellan
oder Ton sein kann. Das Gefäß hat eine runde, kleine, nicht scharfkantige Öffnung.
Um in diesem
Gefäß
ein Vakuum zu erhalten, gibt es verschiedene Techniken. Die Luft im Gefäß kann
durch angezündete Watte, welches in
das Schröpfglas gelegt wird, oder durch einen brennenden Fidibus, der ins Glas
gehalten wird, erhitzt werden. Das Gefäß wird dann schnell und leicht auf die
Haut gedrückt, wo es durch das Abkühlen der Luft zu einem Vakuum kommt. Es können
mehrere Schröpfgläser auf einmal gesetzt werden. Zwei Methoden des Schröpfens
werden in den Naturheilpraxen heute durchgeführt. Einmal das blutige Schröpfen,
bei dem die Haut unter
dem
Glas angeritzt wird, um ein Heraustreten des venösen gestauten Blutes ins Vakuum
zu ermöglichen, und das normale Schröpfen , das einen gewollten Bluterguß erzeugt.
Der Sinn dieser Technik ist, ein Abtransport der in diesem Gebiet liegenden
Schlackestoffe aus dem Muskel zu ermöglichen und auch die Durchblutung
dort zu steigern. Der Muskel wird dadurch elastischer, aktiver und entkrampfter.
Das Schröpfen hilft Toxine und andere Ablagerungsstoffe abzubauen. Diese Art
von Behandlung sollte auch nur von einem erfahrenen Behandler durchgeführt werden,
da der Patient bei einer nicht sachkundigen Anwendung Brandwunden davontragen
kann.| Aegidiistr.
53 Tel.: 0251 - 56 82 6 |
Tel.:
0251 - 52 60 65 48151 Münster |
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