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Die Methode der

Schüssler Salze



Nachfolgend die allgemeinen Aussagen zu den Schüssler Salzen aus dem Feld Mineralstoffe

Im Umgang mit den Schüssler-Salzen versteht man die Zuführung des Mineralstoffes nicht als Substitution, sondern als einen Reiz, der die Zellen zur Normalisierung der Mineralstoffaufnahme anregen soll. Hierbei werden dem Körper die biochemischen Funktionsmittel in homöopathischen Verdünnungen angeboten. Die Mineralien von Schüssler sind quasi die Schlüssel für die Verwertung in der Zelle.

Die höchste Aufnahme der Information vom Mineral findet durch ein längeres Verweilen im Mund statt. In der Regel reicht ein Mittel aus. Beim akuten Fall nimmt man stündlich oder jede Stunde, im chronischen Fall 3 bis 4 mal täglich eine Tablette 1 bis 1/2 Stunde vor dem Essen ein. Das Repertoire umfasst 12 Mineralsalze und 12 Ergänzungsmittel. Sie werden mit ihren wissenschaftlichen Namen bezeichnet.

Wirkungsrichtung und die wichtigsten Anwendungsgebiete

1.     Calcium fluoratum

Kalziumfluorid / Flußspat

Wichtigstes Mittel für das Stütz- und Bindegewebe. Anwendung bei Bindegewebsschwäche, Organsenkungen, Krampfadern, Hämorrhoiden, Haltungsschwäche.

2.     Clacium phosphoricum

Kalziumphosphat

Biochemisches Aufbau- und Kräftigungsmittel. Anwendung bei schlecht heilenden Knochenbrüchen, zur Unterstützung bei Rachitis und in der Rekonvaleszenz.

3.     Ferrum phosphoricum

Eisenphosphat

Hauptmittel für das 1. Entzündungsstadium (trockener Schwellungscharakter). Anwendung bei Blutarmut, Durchblutungsstörungen mit rheumatischen Beschwerden, Konzentrationsmangel.

4.     Kalium chloratum

Kaliumchlorid

Hauptmittel für das 2. Entzündungsstadium (fibrinöse Entzündungen). Anwendung bei Mandelentzündung, Bronchitis, Sehnenscheidenentzündung.

5.     Kalium phosphoricum

Kaliumphosphat

Anwendung bei allgemeinen Erschöpfungszuständen, Übererregbarkeit, Gedächtnisschwäche.

6.     Kalium sufuricum

Kaliumsulfat

Hauptmittel für das 3. Entzündungsstadium (eitrigschleimige Sekretion). Zur Förderung  der Ausscheidungs- und Entgiftungsvorgänge, bei chronischen Schleimhautkatarrhen.

7.     Magnesium phosphoricum

Magnesiumphosphat

Senkt den Grundumsatz und den Cholesterinspiegel, wirkt antithrombotisch, antiallergisch und gallebildend. Anwendung bei allen schmerzhaften Krampfzuständen, z.B. Migräne.

8.     Natrium Chloratum

Natrium muriaticum

Natriumchlorid, Kochsalz

Wichtigstes Mittel zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts, reguliert den Wasserhaushalt, regt die Blutbildung an. U.a. Anwendung bei Abmagerung, chronischer Verstopfung und rheumatischen Beschwerden.

9.     Natrium Phosphoricum

Natriumphosphat

Zur Herabsetzung der allgemeinen Entzündungsbereitschaft und Anregung der Stoffwechselausscheidungen. Anwendung bei Rheuma und Ischias.

10.   Natrium sulfuricum

Natriumsulfat, Glaubersalz

Fördert den Abbaustoffwechsel, regt die Ausscheidungsvorgänge an. Anwendung bei Fettsucht und funktionellen Störungen des Leber-Galle-Systems.

11.   Silizea

Kieselsäure, Quarz, Sand

Wirkt besonders auf das Bindegewebe. Anwendung bei allen eitrigen Prozessen, bei Wachstumsstörungen an Haaren und Nägeln, schlechter Heilungstendenz der Haut, allgemeines Regenerationsmittel.

12.   Calcium sulfuricum

Kalziumsulfat, Gips

Wie Silizea bei chronischen Eiterungen und bei lokal bedingtem Rheuma im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich.

13.   Kalium arsenicum

Kaliumarsenit

Schwächezustände, Abmagerung, Bleichsucht, wässrige Durchfälle, schwer

14.   Kalium bromatium

Kaliumbromid

Drüsenstörungen, vor allem Schilddrüse; Beruhigungsmittel, Schlaflosigkeit, nervöse Sehstörungen, Schleimhautreizungen.

15.   Kalium jodatum

Kaliumjodid

Schilddrüsenstörungen;  oft erhöhter Blutdruck; Verkalkung, rheumatische Gelenkschwellungen.

16.   Lithium chloratum

Lithiumchlorid

Chronische Gelenkversteifung; Rheumatismus; Flatulenz (Wind im Bauch); Katarrhe und Entzündungen der ableitenden Harnwege; Depressionen.

17.   Manganum sulfuricum

Mangansulfat

Blutarmut (in Verbindung mit Ferrum phosphoricum), Ermüdungszustände und Zirkulationsstörungen; Nervenschwäche.

18.   Calcium sufuratum Hahnemanni

Kalziumsulfid

Erschöpfungszustände mit Gewichtsverlust trotz Heißhunger.

19.   Cuprum arsenicum

Kupferarsenit

Ischias; Magen-Darm-Beschwerden; Muskelkrämpfe

20.   Kalium aluminium sulfuricum

Kalium-Aluminiumsulfat

Schwindelgefühl; Erschöpfungs- und Blähkoliken; Funktionsstörungen des Nervensystems.

21.   Zincum Chloratum

Zinkchlorid

Schlaflosigkeit, Reizzustände des Nervensystems, Nervenschwäche.

22.   Calcium carbonicum Hahnemanni

Kalziumkarbonat

Chronische Schleimhautkatarrhe der Augen, Ohren und Luftwege, Lymphknotenschwellung; beliebtes Kindermittel.

23.   Natrium bicarbonicum

Natrium-bicarbonat, Natron

Träger Stoffwechsel mit ungenügender Entschlackung; Harnsäureüberladung des Blutes und der Gewebe, Fettsucht.

24.   Arsenicum jodatum

Arsentrijodid

Heuschnupfen; Ekzeme; jugendliche Akne

 


Rainer Schulte
Tel.: 0251 - 52 60 65
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